Hochfrequenz-Induktionserwärmung zum Löten und Wärmen von Metall
Eine Hochfrequenz-Induktionsanlage erwärmt leitfähiges Metall ohne direkte Flamme. Übliche Aufgaben sind Löten, Glühen, Härten, Schmieden und anderes örtliches Wärmen.
Die Anlage kann schnell und wiederholbar erwärmen und die Arbeitsumgebung vergleichsweise sauber halten. Das Ergebnis hängt von Werkstück, Spule und Einstellungen ab.

Typische Lötaufgaben
Hochfrequenzwärme wird oft genutzt für:
- Kupferrohre und Fittings
- Hartmetallwerkzeuge
- Sägeblätter
- Elektrische Kontakte
- Schmuckteile
- Fahrzeugteile
Die Fügezone wird erwärmt, während der übrige Teil weniger Wärme aufnimmt. Bei richtiger Führung sinken Oxidation und Verzug.

Leistung und Frequenz
Eine höhere Frequenz legt die Wärme näher an die Oberfläche. Eine niedrigere Frequenz dringt tiefer ein. Die passende Kombination hängt ab von:
- Werkstoff
- Wanddicke oder Durchmesser
- Fügegeometrie
- Geforderter Wärmetiefe
- Produktionsgeschwindigkeit
Ein kleines Kupferfitting und ein großes Stahlteil sollten nicht automatisch dieselbe Maschine nutzen.
Warum die Spule zählt
Die Spule bestimmt, wohin die Energie geht. Eine passende Spule verbessert Geschwindigkeit und Gleichmäßigkeit. Eine unpassende Spule erwärmt ungleich, auch wenn die Stromversorgung richtig bemessen ist.
Legen Sie Zeichnungen, Fotos oder Muster bei, wenn Sie eine Spule anfragen.
Was vor dem Kauf zu klären ist
- Werkstoff und Maße
- Wärmestelle
- Zieltemperatur
- Taktzeit
- Hand- oder Automatikbetrieb
- Verfügbares Kühlwasser
Hochfrequenzlösung anfragen
Senden Sie Zeichnung, Werkstoff und Taktzeit. Wir empfehlen Leistungs- und Frequenzrichtung sowie die Spule.
